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    Blink182 als Musiksünde




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Exposé - Arbeitstitel: Selbstreflexion

Wisst ihr noch - diese Phase in eurer Pubertät in der Sum41 und blink182 auf Dauerschleife auf euren 256 MB-mp3-Playern dudelte?
Wir hatten sie alle! Wer es bestreitet lügt!

Aber es soll hier nicht um Musiksünden gehen. Eigentlich wollte ich auf den Song "What's my age agian?" von blink182 eingehen -

"Nobody likes you, when you're 23"

Das Erststudium inklusive obligatorischer Extrasemester neigt sich dem Ende zu, deine Freunde geben ihre Bachelorarbeit ab und verschwinden irgendwo hin und tun irgendwelche Dinge und dein Verschwinden ist auch in Planung. Irgendwie.

Doch irgendwie hast du eine geballte Dosis Torschlusspanik in der Brust, die sich mit einer Prise Perspektivlosigkeit verbindet.

Zu jung für 9 bis 5, zu alt um weiter aus Mutti's Geldbeutel zu leben.

Also irgendeine Stadt auspicken und würfeln ob es erstmal die Netto oder die Lidlkasse wird, bis man was "Richtiges" hat? Oder doch zu qualifiziert mit 2 Seiten Lebenslauf und baldigen Universitätsabschluss in Mediengedöns?

Und ist es wirklich nötig sich bei so viel Wirwarr im Kopf  in wissenschaftliche Theorien und Auswertungsprogramme zu verstricken? Ich weiß nicht mal wo ich in 3 Monaten wohne und mach' jetzt einen auf Mrs. Wissenschaft?

Weder bereit noch willig einen Konsens zu finden, beginnt man nicht mehr von Jahr zu Jahr, Monat zu Monat oder gar von Tag zu Tag zu denken. Jetzt heißt es von Aufgabe zu Aufgabe.
Ein Häkchen für multimediale Zukunft des Qualitätsjournalismus, ein Häkchen fürs Müll rausbringen, ein Häkchen für 3 Liter Wasser am Tag trinken. Und so gelangen dann auf einmal wissenschaftliches Arbeiten und Körper-Instandhaltung auf eine Ebene.

Kein Wunder, dass alle nur noch von Formatierungen, Exposés und Kategoriensystemen quatschen.  Das große Ganze ist einfach zu abstrakt geworden und Panik verdrängt sich so gut, wenn man über Heinz Bonfadelli oder unabhängige Variablen reden kann. 

Auf einmal sollen wir Elite spielen obwohl wir bis vor kurzen noch jeden Tag ausschlafen und vor 4 Bier trinken konnten. Von 18-Jährigen Abiturienten genervt, braucht 50% von uns erstmal ein nachträgliches Australien-Selbstfindungsjahr und versinkt in der Regression des Neuanfangs.

Die Geschichte wiederholt sich. Nur sind wir jetzt irgendwie älter und der Kater dauert länger.

Denn nicht mal der mag 23-Jährige!

1.9.16 19:47
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(2.9.16 12:20)
Blink182 als Musiksünde zu beschreiben find ich jetzt doch etwas dreist.
Abgesehen davon ist das verflixt wahr.
Happy Birthday nachträglich!

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